Wie projektiert man einen (elektrischen) Antrieb?

Um einen statischen Antrieb zu projektieren muss zwingend zumindest das geforderte Drehmoment
und die Drehzahl bekannt sein.

Um dynamische Antriebe zu projektieren sind viel mehr Angaben nötig.

Nur mit Gewichtsangaben ohne Kenntnis von Hebelarm und sonstigen vorhandenen Untersetzungen, Trägheiten und Wirkungsgraden ist eine Auslegung nicht möglich !

  1. Antriebsfall festlegen und Lastdaten wie Drehmoment, Drehmomentstösse, Masse, Anlauf- und Trägheitsmomente, Geschwindigkeiten, Kräfte, Schalthäufigkeit, Betriebszeiten, Stellbereich, Umgebungsbedingungen, Geometrie der Räder und Wellen zusammentragen.
  2. Mit diesen Daten Leistungsbedarf unter Berücksichtigung der Wirkungsgrade errechnen und die Abtriebsdrehzahl bestimmen.
  3. Elektrische Leistung /Energie Woher? Gleichspannungsquellen/Wechselspannungsnetze/Drehspannungsnetze
  4. Bedenke: Nicht immer ist die Antriebstechnik mit dem günstigsten Einkaufspreis die wirtschaftlichste Lösung – auch die Kosten für Betrieb, Wartung, Instandhaltung und Entsorgung spielen eine Rolle.

    Nach diesen Ergebnissen wird der Motor unter Beachtung der indiv. Einsatzbedingungen ausgewählt. Die anzutreibende Last hat direkten Einfluß auf die Auswahl des Antriebs. Der Anwender muss zu den Leistungsanforderungen klare Vorstellungen über die Belastungskenn-
    linie (Drehmoment über Drehzahl) haben.
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