Allgemeine Informationen

Anwendungsbeispiele sind:

Motoren zum Antrieb oder als Generatoren zur Stromerzeugung bei Turbinen, an Blockheizkraftwerken, Antrieb von Zentrifugen zur Anreicherung von Materien oder Trennung von Emulsionen, zum Bearbeiten  von Oberflächen, von Abgasen mit Ausfall von Gips, zum Gravieren von DVD-Scheiben aus Keramik, Glas oder Edelstahl zwecks Datensicherung und Konservierung über Jahrhunderte bis Jahrtausende bei Einlagerung in luftdicht verschlossenen Edelstahlblättern, für Mikrobearbeitung von Leiterplatten, für Prüfstände von hochdrehenden Lagerungen und Anwendungen usw., als hochdrehende Energiespeicher, für Hochdruck-Turbopumpen und Turbokompressoren, für ständig neu zunehmende Anwendungsgebiete.

Wegen der Zunahme neuer Materialien wie Spezial-Kunststoffe, Sinterprodukte etc. durch Neuentwicklungen, Technologietransfer aus der Raumfahrt, sowie durch neue Lagerungstechniken bei Motoren ergeben sich neue, breitere Anwendungsgebiete.

  • Durch die hohen Drehzahlen werden hohe Schnittgeschwindigkeiten erreicht.
  • Es lassen sich bei kleinen Spandicken große Vorschübe realisieren.
  • Dudurch werden große Spanvolumen pro Zeiteinheit erziehlt.
  • Wegen der großen Schnittgeschwindigkeit sind die Zerspankräfte klein.
  • Daher sind die Deformationen an Werkstück und Werkzeug gering.
  • Die Oberflächenqualität wird verbessert.
  • Durch die großen Schnittgeschwindigkeiten wird nahezu die gesamte Wärme mit den Spänen abgeführt, Werkstück und Werkzeug bleiben kalt.
  • Die Wärmedehnung der Werkstücke ist vernachlässigbar.
  • Es läßt sich eine hohe Präzision erreichen.

Funktionsweise Die Motoren bestehen aus Stator und Rotor eines mehrphasigen Asynchronmotors. Die Drehzahl von Asynchronmotoren ist abhängig von der Polzahl des Motors und der anliegenden Speisefrequenz. Sie ist unabhängig von der Motorspannung.

n=f mal 120/2p

f Speisefrequenz; 2p Polzahl des Motors; n Rotordrehzahl in 1/min

Die kleinste ausführbare Pohlzahl ist 2p=2. Damit ergibt sich bei Anschluß an ein Versorgungsnetz mit 50 Hz eine maximale Drehzahl von 3000 1/min. Eine Erhöhung der Drehzahl darüber hinaus ist nur durch Anlegen einer höheren Speisefrequenz möglich. Dazu muß die Netzfreqzenz von 50 Hz mittels Frequenzumrichter auf die jeweilige benötigte Frequenz umgerichtet werden. Diese Frequenz ergibt sich je nach Drehzahlanforderung aus der Berechnung: f=2p mal n/120.

Hochgeschwindigkeitsmotoren in verschiedenen Ausführungen fertigt und liefert Kemmerich Gummersbach Elektromotoren/Elektrotechnik in Gummersbach in Kooperation mit Elektromotoren EUREGIO, Eupen/Belgien .

Lieferbar sind Drehstrommotoren und Gleichstrommotoren sowie die passenden Drehzahlregelgeräte wie z.B. Öffnet externen Link in neuem FensterFrequenzumrichter (Baureihe E 171 auch mit Energierückspeisung) bis 3.000 Hz für Drehzahlen bis 190.000 U/min. u. Öffnet externen Link in neuem FensterStromrichter. Bei kleinen Leistungen werden Öffnet externen Link in neuem FensterGleichstrommotoren, dann Universalmotoren, größere Öffnet externen Link in neuem FensterFlachmotoren der Baureihe C56 neu ab Baugröße 48 meist bis 6.000 U/min. angeboten, die vorrangig zum Sägen und Trennen von Metall u. Kunststoffen Verwendung finden. - Bei mittleren Leistungen bis 110kW Umrichtermotoren der Baureihe S119, die mit handelsüblichen Öffnet externen Link in neuem FensterFrequenzumrichtern bis 9.000 (11.000) U/min. betrieben werden und Öffnet externen Link in neuem FensterGleichstrommotoren bis 160kW und 8.000 U/min. Diese Antriebe werden vorrangig für Prüfstände, aber auch für Sondermaschinen, zum Bohren und Fräsen oder aber für Zentrifugen usw. benutzt.

In großen Leistungen sind Drehstrommotoren der Baureihe G103 lieferbar mit Drehzahlen bis ca. 20.000 U/min. sowie bis 25 MW bei 6.000 U/min. Diese Typen werden z.B. als Gasturbinenantriebe verwendet. In fast allen Leistungsgrößen sind Motoren auch als EEx- u. EExd- Motoren, in hohen Leistungen auch als Hochspannungsmotoren für Hochgeschwindigkeit lieferbar. Energierückgewinnung und Einspeisung in das Versorgungsnetz bringt meist schnelle Amortisation und sind ebenso selbstverständliche Anwendungen wie Datenspeicherung und Positionierungen über angebaute Inkrementalgeber, Resolver, Tachogeneratoren usw. Öffnet externen Link in neuem Fenster

Magnetgelagerte Spindelmotoren

  • Magnetlager arbeiten berührungslos. Es treten weder Verschleiß noch mechanische Reibung auf.
  • Es lassen sich höchste Drehzahlen erreichen.
  • Es ist nur ein geringer Wartungsaufwand nötig.
  • Schmiersysteme mit umweltbelastenden Schmiermitteln sind nicht erforderlich.
  • Der Rotor kann auf beliebigen Bahnkurven innerhalbdes Luftspaltspieles (±0,2 ... 0,3 mm) bewegt werden.Dadurch ist z.B. eine Unrundbearbeitung ohne zusätzliche Vorschubantriebe möglich
  • Der Rotor und das Werkzeug können im eingebautem Zustand und bei voller Drehzahl gewuchtet werden.
  • Es können die Bearbeitungskräfte ohne zusätzliche Geber erfaßt und so z.B. der Verschleiß an den Schneiden gemessen werden.
  • In den Lageregelkreisen der Magnetlager werden ständig die momentanen Lagesignale ausgewertet, so daß eine Diagnose des Schwingungszustandes ohne zusätzliche Geber gewährleistet ist.


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