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FREQUENZUMRICHTER TFR 0,37 BIS 3 kWTFR 600 M FREQUENZUMRICHTER
Gehäuseversion:
Die Geräte sind mit wasserdichten Bedienelementen und Kontrolleuchte versehen und werden steckerfertig geliefert. Auf Kundenwunsch bauen wir Reversierung, Not-Aus, EMV-Netzfilter usw. ein. Die Geräte sind dann mit CE-Zeichen versehen und entsprechen der höchsten Störschutzklasse. Die Geräte arbeiten mit einer Taktfrequenz von ca. 10 kHz. Damit ist es möglich, eine hervorragende Laufruhe und ruckfreien Lauf auch bei geringer Drehzahl zu erreichen. Die Geräte sind für 2-Quadranten-Betrieb ausgelegt (Treiben in beiden Richtungen). Bremsen ist bis zu jener Leistung möglich, die der Verlustleistung des Motors entspricht, wobei im Bremsbetrieb der Motor übererregt (mit Überspannung) betrieben wird, d.h. die Motorverlustleistung wird im Bremsbetrieb stark erhöht. Mittels eines DIP-Schalters können die Geräte in verschiedene Betriebsarten geschaltet werden: Im 'Normalbetrieb' (alle DIP-Schalter 'off') reicht der Frequenzumrichter bis 120 Hz. Mit dem Trimmpoti 'Boost' kann die Motorspannung im unteren Drehzahlbereich angehoben werden. Dies ergibt bei Frequenz 0 einen Gleichstrom im Motor, der Abbremsen bis in den Stillstand ermöglicht. Dieser Gleichstrom wird automatisch 4 sec. nach Erreichen von Freqenz 0 abgeschaltet. Im 'Hochfrequenzbetrieb' kann die Maximalfrequenz auf Werte bis 660 Hz eingestellt werden. In dieser Betriebsart wird mit dem Trimmpoti 'Boost' das erforderliche Spannungs-Frequenz-Verhältnis für den Motor eingestellt. Im 'Pumpenbetrieb' ist die Maximalfrequenz auf 55 Hz begrenzt und die Rampe auf 5 sec. fix eingestellt. Die Trimmpotis 'Boost' und 'Rampe' sind in dieser Betriebsart unwirksam. Im Pumpenbetrieb wird das Spannungs-Frequenz-Verhältnis mit sinkender Frequenz reduziert. Dadurch wird der Antrieb im Teillastbetrieb mit deutlich reduzierter Verlustleistung betrieben. Die Betriebsart 'Lange Rampe' schaltet den Einstellbereich der Rampenzeit von 0.2 - 15 sec. um auf 4-300 sec. (bezogen auf einen Frequenzsprung von 120 bzw. 660 Hz). Im Pumpenbetrieb kann die lange Rampe nicht verwendet werden. Netz-, Motor- und Steueranschlüsse sind mit Steckanschlüssen ausgeführt. Um die Geräte vor Feuchtigkeit, Staub, Berührung, sowie vor mech. Stößen und Vibration zu schützen, ist die Elektronik im Alu-Gußgehäuse in eine weiche Kunstharz-Gießmasse eingebettet. Der Frequenzumrichter hat eine eingebaute Strombegrenzung, ist an den Motorleitungen erdschlußfest und kurzschlußfest. Eine thermische Überwachung findet bei diesen absoluten Low-Cost-Versionen keine Anwendung. Steuereingänge sind netzpotentialfrei. Drehrichtungsumkehr erfolgt durch Polaritätsumkehr des Steuersignals. Die Leistungsbegrenzung ist so eingestellt, daß im kalten Zustand (Gehäusetemperatur unter 30°C) eine Leistung von ca. 150% der Nennleistung zur Verfügung steht. Bei erhöhter Temperatur wird die Maximalleistung reduziert auf 120% der Nennleistung bei 80°C. Die Geräte verfügen über eine thermische Überwachung, die bei Überschreiten einer Betriebstemperatur von ca. 85°C die Funktion sperrt. Diese Sperre muß durch Aus- und Wiedereinschalten der Betriebspannung quittiert werden. Die Freigabeschaltung der Geräte erwartet als Freigabesignal eine geschlossene Schleife (Kontakt). Die Schaltung ist so ausgelegt, daß Widerstandswerte von unter 1 kOhm als geschlossene Schleife, Werte darüber als offene Schleife ausgewertet werden. Dadurch ist es möglich, einen Kaltleiterfühler in diesen Kreis einzubauen. Die Steueranschlüsse müssen ab einer Länge von 2 m geschirmt geführt werden. Steuersignal: Potentiometer (10 kOhm lin.), 0...10V, 0...20mA, 4...20mA, max. Belastung 5mA; Eingang Freigabe und Drehrichtung über externen Schalter oder interner Brücke. Leitungsanschluss 2xPG9
Um die EMV-Richtlinien zu erfüllen, müssen ab den 1.1.1998 bei Filter-Klasse A zusätzlich EMV-FILTER mit eingebaut werden !
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